Jasmin Lukas im Kugelstossen und Andreas Lechner im Dreisprung holen an den Schweizer Hallen Leichtathletik Meisterschaften in Magglingen für den LC Brühl Leichtathletik Podestplätze. Lukas wurde mit 13.71 m Zweite, Lechner mit 14.37 m Dritter. Simone Güntensperger läuft über 400 m in 57.20 s einen neuen Hallen-Klubrekord.
Bild: Walter Lukas |
Ein grosser Wurf gelang an den Schweizer Hallen Leichtathletik Meisterschaften in Magglingen der Brühler Kugelstösserin Jasmin Lukas. Im zweiten Versuch stiess sie die vier Kilogramm schwere Kugel auf 13.71 m. Mit dieser persönlichen Rekordweite verbesserte sie sich in dieser Wettkampfsaison um 72 cm und liess an der Hallen-SM, bis auf die Schweizer Meisterin Ana Zogovic (14.57 m), alle Konkurrentinnen hinter sich zurück. «Jasmin steigerte ihre Leistungskurve zielgerichtet zur SM hin und war am Wochenende in Topform», freute sich der Wurftrainer André Steiger über den Silbermedaillen-Gewinn seiner Athletin. |
Podestplatz ohne Medaillensegen
National für Aufsehen sorgte an der Hallen-SM auch der Neu-Brühler Andreas Lechner. Der 25-Jährige startet seit diesem Jahr für den LC Brühl Leichtathletik und macht mit seinen konstanten Weiten im Drei- und Weitsprung auf sich aufmerksam. Im Weitsprung flog er auf den fünften Platz (7.03 m) und im Dreisprung hätte er mit 14.37 m sogar die Bronzemedaille gewonnen. Als Deutscher ist er jedoch an den Schweizer Meisterschaften nicht medaillenberechtigt.
Hallen-Klubrekord für Simone Güntensperger
Neben Jasmin Lukas und Andreas Lechner sicherten sich drei weitere Brühler Athleten Finalplätze an der Hallen-SM. Die Sprinterin Simone Güntensperger verbesserte ihre persönliche Hallen-Bestzeit über 400 m um 9/10 Sekunden auf 57.20 s. Sie ging den Vorlauf mit vollem Tempo an, konnte den Rhythmus beibehalten und sprintete mit einem neuen Hallen-Klubrekord in den Final, wo sie den 6. Platz belegte. Christian Bättig lief im A-Final über 60 m Hürden (8.40 s) als Siebter über die Ziellinie. Einen Finaleinzug über 200 m verpasste er knapp um vier Hundertstelsekunden. Und, obwohl er sich bereits beim Einspringen an der Ferse verletzte, bestritt Renato Tacconi den Wettkampf und belegt im Stabhochsprung mit 4.80 m den fünften Rang.
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